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Ein kleiner Lebenseinblick


Anna Jessat wurde im Jahr 1976, als Kind zweier Schauspieler, in Leipzig geboren.

Sie hat eine Zwillingsschwester.

Durch die Trennung der Eltern und das dadurch bedingte Aufwachsen in verschiedenen Künstlerhaushalten bestand seit frühester Kindheit eine enge Verbindung zu vielen Bereichen der Kunst, insbesondere zu Schauspiel, Tanz und Malerei. Hier wurde der Grundstein für ein umfangreiches Interesse an den darstellenden und bildenden Künsten und insbesondere an der Malerei, Illustration und Grafik gelegt.

Im Ausgleich dazu spielte die Verbindung zu Tieren, im Besonderen zu Pferden, und der Natur immer eine große und inspirierende Rolle in Annas Leben. Dem ist sie bis heute treu geblieben und erkundet mit ihrem Pferd Gino, sooft es möglich ist, die schönen Brandenburger Landschaften.


Im Jahr 1992 erfolgte ein Umzug nach Berlin. Hier absolvierte Anna im Jahr 1996 das Abitur mit den Schwerpunkten Kunst und Biologie. In dieser Zeit prägten Malerei, Keramik und Fotokurse, sowie kleinere Theaterprojekte, unter Leitung der Mutter, den künstlerischen Werdegang.

Im Anschluss absolvierte Anna eine Ausbildung zur Arzthelferin, mit mehrjähriger Tätigkeit in diesem Beruf. Der Bezug zu Menschen und ein enger Kontakt zu Ihnen und ihren Geschichten eröffneten neue Sichtweisen und Haltungen.

Der Malerei blieb Anna dabei immer treu.


2003 kam es zu dem Entschluss, die Kunst auch in die berufliche Lebenswelt integrieren zu wollen. Ein Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin folgte mit dem Abschluss zur Kunstgeschichtlerin und Bibliothekswissenschaftlerin.

Im Rahmen des Studiums beschäftigte Anna sich intensiv mit der Bestandserfassung von kunsthistorischen Objekten, der Friedhofsgestaltung und Recherchemöglichkeiten für blinde und sehbehinderte Bibliotheksbenutzer. Annas besonderes Augenmerk lag hierbei auf dem Thema des „gefühlten Sehens“ und der damit einhergehenden Erarbeitung von Museumskonzepten für blinde und sehbehinderte Menschen, um Kunst hier zugänglich machen zu können.


Seit 2011 stellte Anna ihre Bilder, im kleineren Rahmen, u.a. auf der Feinkost in Leipzig (bei Serifee), im Cafe Mahlzeit in Friedrichshagen, in der Josef Schmidt Musikschule und in verschiedenen Arztpraxen aus.


Seit 2013 wohnt Anna mit Ihrer Familie, sie ist verheiratet und hat eine Tochter im Teenageralter, in der Waldgartenkulturgemeinde Schöneiche bei Berlin.

Beide unterstützen ihren künstlerischen Werdegang.


Annas Bilder sind geprägt von ihrer inneren und äußeren Lebenswelt, oftmals durch symbolische Darstellungen. Sie zeugen für mich von einer tiefen Verbindung zu Natur, Mensch und Tier und spiegeln in ihren Farben und Formen Emotionen und Gedanken der Künstlerin wieder. Besonders beeindruckend finde ich, dass es Anna immer wieder gelingt, dass ihre Bilder einfach betrachtet werden können, im Ganzen und im Detail - es gibt viel zu entdecken - und dass sie bei dem Wunsch, sich intensiver mit einem Werk zu beschäftigen, dazu einladen, Symbole und Hintergrundgedanken zu erforschen und sich darüber mit bestimmten Themen auseinanderzusetzen. Sie lassen dem Betrachter die Wahl, wie tief er selbst in die Materie einsteigen möchte.

 

Die Bilder drücken das aus, was in Worten nicht gesagt werden kann.


Also nehmen Sie sich ruhig einen Moment in Stille und lassen das Gesehene auf sich wirken… einfach so, oder in Auseinandersetzung mit Lebensthemen und künstlerischen Intentionen.


Viel Freude dabei wünscht Ihnen Trine Friedrich

(Fan, härtester Kritiker, Freundin und Schwester der Künstlerin)